Historie der Tafel

„HISTORIE“ DER BURGWEDELER TAFEL

2008

  • Im Frühjahr entstand der Arbeitskreis „Tafel“ als einer der Arbeitskreise des Projekts „Wohnwinkel – Selbstbestimmt Leben im Alter“.
  • Der AK setzte sich aus interessierten Burgwedeler Bürgerinnen und Bürgern zusammen, die sich das Ziel steckten, in Burgwedel eine „Tafel“ als Verein zu etablieren, wie es sie in mehreren umliegenden Gemeinden bereits gab.
  • Einige der Nachbartafeln wurden deshalb um ihre Unterstützung gebeten und boten an, Einblicke in ihre Arbeit zu geben.
  • Im Sommer 2008 sagte die Stadt Burgwedel den Umbau von Lagerräumen auf dem Gelände der Seniorenbegegnungsstätte (SBS) zum Anfang des Jahres 2009 zu, die dann von der Tafel genutzt werden konnten.
  • Juristischer Beistand wurde nötig, um die Voraussetzungen für eine Vereinsgründung zu erfüllen und bei der Erarbeitung einer Satzung wichtige Hinweise zu erhalten.
  • Ab September wurden mögliche Kooperationspartner, z.B. Firmen, Handelsketten, Vereine, Privatpersonen, angeschrieben bzw. aufgesucht und um Unterstützung der Tafel gebeten.
  • Die Satzung musste in Angriff genommen und bis zu ihrer endgültigen Fassung mehrfach überarbeitet werden.
  • Am 6.10.08 gründeten die in einer Versammlung anwesenden Mitglieder den Verein Burgwedeler Tafel e.V.“ und wählten einen fünfköpfigen Vorstand. Alle ehrenamtlich Tätigen sind zugleich Mitglieder des Vereins und unterschreiben Verpflichtungserklärungen zur Schweigepflicht.
  • Bevor die Burgwedeler Tafel ihre eigentliche Arbeit aufnahm, wurde die Aktion „Schuhkarton“ im Dezember zu einem großen Erfolg. Burgwedeler Bürger waren gebeten worden, Päckchen in Schuhkartongröße zu packen und zu spenden, die dann vor Weihnachten an die bis dahin über hundert Kunden weitergereicht wurden.

2009

  • Im Februar waren die ersten Berechtigungskarten gedruckt, mit denen sich Kunden nach einer Einkommensprüfung bei der Tafel ausweisen müssen. Die finanzielle Beteiligung der Tafelkunden an der Warenausgabe wird auf 50 ct pro Einzel-Person bzw. 1 Euro pro Familie festgelegt.
  • Die Homepage war eingerichtet, das erste Faltblatt ging nach mehrfachen langen Beratungen und Änderungen in Druck.
  • Im März wurde der Tafel-Laden mit Hilfe von Sachspenden durch Sponsoren wie geplant eingerichtet.
  • Am 27. März wurde der Tafel-Laden offiziell eröffnet, und zwar zunächst im geschlossenen Rahmen für geladene Gäste, anschließend auch für die interessierte Öffentlichkeit in Verbindung mit einem Kuchenbüfett. Die Eröffnung wurde von allen Teilnehmern als „runde Sache“ wahrgenommen.
  • Im Wartebereich vor dem Tafel-Laden wurden im April Bänke aufgestellt.
  • In Fuhrberg wurde eine Nebenstelle mit Hilfe der Kirchengemeinde eröffnet.
  • Es wurden die rotierenden Farbgruppen eingeführt, damit beim Abholen von Waren kein unnötiges Gedränge und unnötige Wartezeiten entstanden.
  • Eine Tafel-Ordnung wurde erarbeitet und von allen Kunden unterschrieben.
  • Nach der arbeitsreichen Gründungsphase fanden Vorstandsitzungen nur noch im zweiwöchigen Rhythmus statt.
  • Ein Tag der offenen Tür im August wurde gut angenommen. Zahlreiche Besucher äußerten sich positiv zum Angebot und zur Einrichtung der Tafel.
  • Im September beteiligte sich die Tafel mit einem Stand am IGK-Fest.
  • Der November bescherte der Tafel 2500 Euro aus der LIDL-Pfandspenden-Aktion, die für den Ankauf von zwei Gewerbekühlschränken verwendet wurde.
  • Zum Nikolaustag wurden wieder Weihnachtspäckchen verteilt.

2010

  • Im Januar 2010 schloss sich die Tafel dem Landesverband an.
  • Nun findet möglichst einmal im Monat eine Tiernahrungs-Ausgabe statt.
  • Im April gab es einen „Kundennachmittag“, der gerne angenommen wurde.
  • Endlich: Die Lions-Clubs Isernhagen-Burgwedel und Burgdorf-Isernhagen und die StiftungLife Celle übergeben der Tafel im Juni das lang ersehnte eigene Kühlfahrzeug!
  • Das Erfolgsprojekt „Wohnwinkel“ endete. Die Tafel muss nun „auf eigenen Beinen“ stehen.
  • Seit August gibt es die „Pfandbox“ im EDEKA-Center. Dort kann jeder, der Leergut zurückbringt, seinen Pfandbon einwerfen, dessen Betrag dann der Tafel zugute kommt. Für das gesamte Jahr 2010 kamen so 1400 Euro zusammen.
  • Auch die Weihnachtspäckchen-Aktion im Dezember 2010 verlief sehr erfolgreich. Den zahlreichen Spendern dankt die Tafel und hat mit ihren Päckchen Freude weitergereicht.
  • Seit der 1. Ausgabe im April 2009 mit 35 Kunden ist die Zahl der von uns versorgten Personen auf rund 350 gestiegen.

2011

  • Im Februar wurde eine Hygieneberatung und -prüfung durch das Veterinäramt der Region Hannover durchgeführt. Sie verlief ohne Beanstandungen.
  • Statt der Weihnachtspäckchen der vergangenen Jahre wurden in diesem Jahr Ostertüten, die u.a. Kaffee und Körperpflegemittel enthielten, an unsere Kunden ausgegeben.
  • Im Juni bekam die Tafel ein zweites Fahrzeug. Der VW Caddy wurde von der Fa. Porta für 2 Jahre kostenlos zur Verfügung gestellt.
  • Ende Juli wurde im Vorbereitungsraum und im Laden ein neuer hygienischer Fliesenfußboden verlegt.
  • In der letzten Woche vor Schulbeginn wurden an schulpflichtige Kinder unserer Kunden „Schultüten“ ausgegeben.
  • Die neue Homepage wurde Ende August ins Netz gestellt.
  • Bei Aktionen der Auszubildenden des Edeka-Centers wurden 500 Euro eingespielt. Für das Geld haben sie Kaffee gekauft, den sie der Tafel zur Verfügung gestellt haben.
  • Ende Oktober begleiteten Tafelmitglieder eine Sammelaktion bei Edeka-Neukauf. Dank großzügiger Lebensmittelspenden der Marktkunden konnte das Lager wieder aufgefüllt werden.
  • Seit Dezember liegt der neugestaltete Tafelflyer vor.
  • Die Pfandbox im Edeka-Center hat sich zu einer verlässlichen Einnahmequelle entwickelt.
  • Die Anzahl der von uns betreuten Personen hat sich dank der guten konjunkturellen Entwicklung zum Ende des Jahres auf 307 Personen verringert.